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Waldtag in der Ludwig-Uhland-Schule

Am Donnerstag, den 23.9.21 war es wieder so weit. Wir, die Schülerinnen und Schüler der Klasse 2c aus der Ludwig-Uhland-Schule, machten uns morgens um 9.00 Uhr auf den Weg in den Wald. Unsere Schulsozialarbeiterin Frau Preisser und unsere Klassenlehrerin Frau Kappeler hatten den perfekten Tag gewählt. Zu Beginn war es zwar noch etwas neblig, später jedoch kam die Sonne heraus und es wurde ein wunderschöner Vormittag. Als wir von der Zeppelinstraße aus ins Körschtal blicken konnten, hat uns der dichte Nebel sehr beeindruckt. Sah er doch aus wie ein weißes Meer, in das wir am liebsten hineinspringen wollten.

Mehrmals im Jahr unternehmen wir diese Waldtage, an denen wir nicht nur die Natur mit ihren Pflanzen und Tieren kennenlernen, sondern uns vor allem in spannenden interaktiven Teamspielen näher kennenlernen und zusammenfinden wollen. Frau Preisser hat jedes Mal tolle Ideen – doch dazu gleich mehr. Zunächst machten wir an unserem Ziel, dem Platz des Vogelsangkindergarten im Wald, eine ausgiebige Vesperpause. An dieser Stelle möchten wir dem Vogelsangkindergarten ganz herzlich dafür danken, dass unsere Schule mit ihren Waldtagen immer diesen Platz nutzen darf. Wir freuen uns sehr darüber, kann man dort doch so wunderbar spielen und auf Entdeckungsreise gehen.

Nach dem Vespern wurden wir in Kleingruppen eingeteilt. Unsere Aufgabe dieses Mal lautete: „Baut eine Murmelbahn. Die Murmel muss drei verschiedene Aufgaben erfüllen: Sie muss einmal hüpfen, sie muss ein Geräusch machen und sie muss kurz unsichtbar werden.“ Die Murmel war ein kleiner Handball, uns standen nur die Naturmaterialien zur Verfügung, die wir vor Ort finden konnten und wir hatten 30 Minuten dafür Zeit (naja, es wurden letztendlich ca. 45 Minuten daraus).

Zunächst mussten wir einen kleinen Abhang finden und uns dann über das Aussehen der Murmelbahn einigen. Wir schleppten dünne Stämme und Äste als Begrenzung an und diskutierten heftig über Hüpf-, Versteck- und Geräuschmöglichkeiten.

Es kamen lauter tolle Ergebnisse heraus: Die Murmel musste Schanzen oder Wippen überwinden (Hüpfen), über Blätterhaufen, Töpfe (am Platz vorhanden) oder Blechplatten rollen (Geräusch) und entweder ein Tunnel oder ein Loch treffen (unsichtbar). Manche Murmeln wollten zunächst nicht ganz den Weg einschlagen, den wir vorgesehen hatten, aber zum Schluss hat es bei allen geklappt. In keiner Gruppe gab es Streit, jeder hatte eine Aufgabe und wir fanden bei den unterschiedlichen Ideen immer eine Lösung. Das war sehr schön und hat deshalb großen Spaß gemacht. Das Allerbeste jedoch war, dass wir nicht nur beim Graben eines Loches eine winzig kleine Blindschleiche gefunden haben und sie ganz genau betrachten konnten. Unter einem Holzstamm, der eine Murmelbahn begrenzte, konnten wir einen Feuersalamander entdecken und hervorlocken. Dessen Bauch war ziemlich dick, ob der wohl kurz davor gefressen hatte? Wir stellen uns vor, dass da so einige Nacktschnecken verschlungen wurden.

Zum Schluss gab es noch genügend Zeit zum freien Spiel und um 13.00 Uhr kamen wir etwas müde und erhitzt, aber glücklich wieder in der Ludwig-Uhland-Schule an.

Klasse 2c der Ludwig-Uhland-Schule

 

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